Die Selbstheilungskräfte aktivieren
Die Homöopathie ist eine Regulationstherapie mit dem Ziel, die Selbstheilungskräfte des Organismus zu aktivieren. Dabei ist es wichtig, alle Symptome der Beschwerden genau zu beschreiben und zu beobachten, unter welchen Bedingungen sich der Zustand bessert oder verschlechtert.

Wie homöopathische Mittel ausgewählt werden
Die Auswahl homöopathischer Arzneimittel erfolgt nach dem Ähnlichkeitsprinzip: Man wählt Mittel aus, die in nicht verdünnter Form beim Gesunden jene Symptome hervorrufen, die es beim Kranken zu behandeln gilt. Das Arzneimittel wird stufenweise verdünnt und potenziert — die Stoffmenge nimmt ab, während die Information, die die Selbstheilungskräfte anregen soll, in das Lösungsmittel übergeht.
Toxicodendron quercifolium
Auch unter dem Synonym Rhus toxicodendron bekannt, kann dieses Mittel bei Beschwerden des Stütz- und Bewegungsapparats zur Anwendung kommen:
- Überanstrengung von Muskeln und Sehnen
- Reißen und Ziehen in allen Gliedern
- Rheumatismus, Arthritis, Neuralgien
Charakteristisch sind Besserung bei konstanter Bewegung, durch Wärme und Reiben, sowie Verschlechterung zu Beginn der Bewegung, durch Ruhe und durch kaltes, feuchtes Wetter. Bei akuten Zuständen kann die Arznei in niedriger Potenz kurzfristig wiederholt werden. Hochpotenzen werden üblicherweise nur einmalig verabreicht und sollten nur nach Verordnung eines erfahrenen Homöopathen zur Anwendung kommen.
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